Naturprodukt Honig
 
 


Der Imker vom Landecker Amt

Honig ist einer der faszinierensten Stoffe die es gibt, findet Imker Eckhard Hahn aus Schenklengsfeld. Seit 1984 züchtet er mit großem Erfolg Bienen und produziert sehr leckeren und nahrhaften Honig.

Den Honig braucht die Biene vor allem, um ihre Vorratskammern für den Winter zu füllen. Außerdem wird er in Verbindung mit Pollen als Bienenbrot an die älteren Larven und die Drohnen verfüttert. Die Nektarsammlerin selbst verbraucht während ihrer Flüge nur wenig - etwa zehn Prozent - des süßen Saftes, den sie durch ihren Rüssel in die Honigblase saugt. Dort wird der Nektar durch die bieneneigenen Fermente veredelt und konzentriert.

 
 

Honig ist weit mehr als blosses Nahrungsmittel, seine Wirkung die Honig nachgesagt wird, reicht bis hin zur Einstufung als Heilmittel.
Am Anfang des langen Entstehungsprozesses steht entweder Nektar oder Honigtau. Direkt (Nektar) oder Indirekt (Honigtau) handelt es sich um unterschiedliche Pflanzensäfte, welche von Bienen gesammelt werden. Die Hauptquelle des Nektars sind Blüten von diversen Pflanzen. Im Körper der Honigbienen, vor allem spielt hierbei die Honigblase eine entscheidende Rolle, wird der gesammelte Saft durch Einwirkung verschiedene Fermente/Enzyme nach und nach zu Honig verändert.

Flugbienen tragen den gesammelten Nektar oder Honigtau in den Bienenstock, in welchem er von Bienen zu Biene in Waben eingelagert wird. Durch die mehrfache Weitergabe findet eine Anreicherung mit Fermenten statt und einer gleichzeitig stattfindenden Redkution des Wassergehaltes. Genau: 50% Verringerung des Wassergehaltes. Hierdurch wird der Honig immer mehr zu dem, wie wir ihn kennen: eine dickflüssige Substanz, die nach Entnahme durch den Imker nach kurzer Zeit (Wochen bis Monate) kristallisiert.
Die unterschiedliche Kristallationszeit der verschiedenene Honigsorten ist auf die unterschiedliche Zusammensetzung an Zuckern zurückzuführen.